Hohes Tempo und Siegeswillen bleiben für die U20 der Roten Teufel unbelohnt

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Die U20 der Roten Teufel blickt auf ein herausforderndes Spielwochenende zurück. Gegen den aktuellen Spitzenreiter der Liga - die Young Dragons Erfurt - mussten die Spieler um Trainer Marcus Jehner am Samstag auswärts eine hart umkämpfte 2:7-Niederlage sowie beim Rückspiel auf heimischen Eis ein 2:6 hinnehmen.
 

10 Sekunden nach Anpfiff kassierte Bad Nauheim eine frühe Strafe und der Gegner nutzte sein Powerplay noch vor Ablauf der zweiten Spielminute zum 1:0. Davon zunächst unbeirrt zeigte sich ein rasantes Spiel auf Augenhöhe mit nicht genutzten Torchancen auf beiden Seiten. Doch die stark aufspielenden Erfurter trafen noch 2 weitere Male vor Drittelende. Willensstark konnten die Roten Teufel in der 26. Spielminute zum 3:1 verkürzen, doch nur 45 Sekunden später kam die Antwort der Erfurter Schützen, die im Verlauf ein Powerplay für sich nutzten. Nauheim kam nochmal zum 5:2 heran, bevor es in die letzte Pause ging. Im letzten Drittel zeigte sich der Kampfeswille beider Teams, was zu einigen Strafen führte und am Ende der Gegner noch zwei Mal den Puck ins Tor zum 7:2 Endstand brachte.
Torschützen dieser Partie waren Aleksandar Stanimirov und Sam Boege.


Am Sonntag folgte das Rückspiel im heimischen Colonel-Knight-Stadion. Mit vollem Einsatz und dem unbedingten Willen, das Blatt zu wenden, startete die Mannschaft ins erste Drittel. Wieder eine frühe Strafe verschaffte den Young Dragons einen Vorteil, den sie zu nutzen wussten, wodurch schon kurz vor Ende der zweiten Spielminute 0:1 auf der Tafel stand. Trotz zahlreicher Torchancen und zwei Powerplay-Situationen wollte die Scheibe im ersten Drittel nicht am gegnerischen Torwart vorbei. Im zweiten Drittel vergingen nochmals gut aufgelegte 12 Minuten mit vielen torlosen Chancen, doch dann überwand Erfurt den Nauheimer Keeper und erhöhte zum 0:2. Die Roten Teufel verkürzten wenig später zum 1:2 mussten im weiteren Verlauf des zweiten Drittels dann aber noch drei Gegentreffer hinnehmen und gingen mit 1:5 in die letzte Pause. Zurück auf dem Eis nutzten die Dragons ein Powerplay wiederholt zu ihren Gunsten und bauten den Vorsprung auf 1:6 aus. Knapp 10 Minuten später verhalf ein Powerplay dem eigenen Team zum 2:6, was nach einigen Chancen aber auch Strafen auf beiden Seiten der Endstand am 4. Adventssonntag bleiben sollte. Beide Tore schoss Aleksandar Stanimirov.

 
Mit dem Ergebnis vom Wochenende bleibt die U20 weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz und wird die Winterferien nutzen, um sich auf die nächste Begegnung am 10. und 11.1.2026 vorzubereiten, wo erneut die Erfurter am großen Teich ihre Spitzenplatz festigen wollen.