Heimsieg im Derby: Rote Teufel bezwingen die Löwen mit 5:3 und blicken Richtung Final Four - Flemming dreifacher Torschütze

Heimsieg im Derby: Rote Teufel bezwingen die Löwen mit 5:3 und blicken Richtung Final Four - Flemming dreifacher Torschütze (Bild vergrößern)

Was für ein Eishockey-Abend am Sonntag im Colonel-Knight-Stadion: Nach einer temporeichen und hochinteressanten Hessenliga-Partie behielten die Roten Teufel mit 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) die Oberhand gegen die Löwen Frankfurt. Der Sieg festigt nicht nur die Tabellenführung der Kurstädter, sondern macht auch ordentlich Appetit auf das Saison-Highlight im April.

 

Blitzstart und Frankfurter Gegenwehr

Die Hausherren starteten hochkonzentriert in das Derby. Bereits in der 6. Spielminute brachte Max Stark die Teufel sehenswert in Führung, bevor Kapitän Florian Flemming nur wenig später auf 2:0 erhöhte. Alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus, doch die Gäste aus der Mainmetropole stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Besonders bitter: Nach einem starken Save von Goalie Nils Flemming senkte sich der Puck als unglückliche Bogenlampe zum 2:1-Anschluss ins Netz. Frankfurt blieb bissig und konnte auch im Mittelabschnitt den wiederholten Zwei-Tore-Vorsprung durch Marcel Rost (3:1) postwendend mit dem erneuten Anschluss durch Max Frank kontern.

 

Kapitän Flemming macht den Sack zu

Im letzten Drittel wurde es dann zur Show des Kapitäns: Mit einem Doppelschlag binnen sieben Minuten (47. und 54. Spielminute) sorgte Florian Flemming für die Entscheidung. Dass Frankfurt kurz vor dem Ende noch Ergebniskosmetik zum 5:3 betrieb, änderte nichts mehr an der verdienten Punkteausbeute für die Roten Teufel. Folgerichtig wurde Flemming nach dem Spiel zum „Player of the Match“ gewählt. "Wir hatten uns viel vorgenommen und sind auch entsprechend gut gestartet", sagte RT-Coach Martin Flemming nach dem Spiel. "Im zweiten Drittel haben wir ein wenig den Faden verloren, aber im letzten Abschnitt haben wir das gezeigt, was wir heute auf das Eis bringen wollten. Ich bin froh über die drei Punkte und die Verteidigung der Tabellenführung", so der frühere Profi.

 

Ausblick auf das Endturnier sowie dem Spitzenspiel gegen Kassel

Dieser Sieg war die perfekte Generalprobe für das anstehende „Final Four“ Turnier, das am 11. und 12. April wie im Vorjahr in Bad Nauheim stattfindet. Durch die aktuelle Konstellation – Bad Nauheim thront auf Platz eins, Frankfurt belegt Rang vier – ist ein schnelles Wiedersehen im Halbfinale durchaus möglich. Wenn das Derby dort ähnlich intensiv geführt wird wie in den bisherigen Punktspielen, dürfen sich alle Eishockey-Fans in der Wetterau auf ein echtes Spektakel freuen.

Zunächst heißt es am kommenden Dienstag, den 10. März 2026 ab 20.45 Uhr aber noch einmal Hessenliga-Punktspielzeit im CKS, wenn die Kassel 89ers zum Nachholspiel im Kurpark gastieren. Mit einem Erfolg wäre den Wetterauern der erste Platz nach der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei.

 

Rote Teufel Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 5:3 (2:1, 1:1, 2:1)
 

Tore:
 

1:0 (05:20) Stark, M. (Flemming, F., Ketter, D.)
2:0 (06:34) Flemming, F. (Schröer, F., Schuh, F.)
2:1 (10:29) Frank, M. (Möller, A., Hasenkampf, D.)
3:1 (24:39) Rost, M. (Flemming, F., Rost, M.)
3:2 (28:18) Frank, M.
4:2 (46:28) Flemming, F. (Stark, M., Schuh, F.)
5:2 (53:28) Flemming, F. (Lindemann, J., Schuh, F.)
5:3 (58:15) Möller, A. (Motisan, E., Ansink, T.)
 

Strafminuten: RTBN 6 / LFF 10

 

Die aktuelle Tabelle:

 

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