Mit einer angespannten Kadersituation trat die U20 der Roten Teufel Bad Nauheim vergangenen Freitag die Reise nur mit Mindestantrittsstärke von 10 Spielern zu drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen an. Gegner waren am Freitagabend die Erfurter Black Dragons, die diese Begegnung der Qualifikationsrunde DIV 3 Nord für sich entscheiden konnten mit Endstand 10:1. Die Spiele gegen die Young Grizzlys gingen dann am Samstag mit 5:2 und am Sonntag mit 8:6 an Wolfsburg. Trainer Marcus Jehner zieht nach den drei harten Spielen am Wochenende Zwischenbilanz: „Im End-Ergebnis bildet sich die harte und entschlossene Arbeit meiner Mannschaft leider nicht ab“, resümiert er. „Vor allem in Wolfsburg spielte das Team auf Augenhöhe und wir kamen trotz des kleinen Kaders immer wieder heran und brachten die Young Grizzlys immer wieder in Bedrängnis. Im ersten Spiel waren es die Kurstädter, die den ersten Treffer im gegnerischen Tor platzierten und blieben mit 2:2 am Ende des ersten Drittels gleichauf. Weitere Angriffe blieben in dieser Partie erfolglos und endete mit 5:2 für die Autostädter. In Wolfsburg seien eigentlich noch zwei zusätzliche Spieler eingeplant gewesen, erklärte der Trainer, von denen kam einer jedoch krankheitsbedingt nicht zum Einsatz. Dafür verstärkten sich die Wolfsburger noch mit zwei weiteren Spielern aus ihrem U17 Team, was das Ungleichgewicht der Spielerzahl verstärkte. Unbeirrt von den zwei erlebten Niederlagen netzten abermals die Roten Teufel am Sonntag als erstes ein, doch leider ging diesmal das erste Drittel mit 3:2 an die Gegner. Das zweite Drittel endete mit 2:2, was auch klar den Kampfgeist der teuflischen Kufencracks bewies. Während des letzten Drittels verletzte sich auf Bad Nauheims Seite ein Spieler so schwer, dass eine Krankenhausbehandlung notwendig wurde. Zusätzlich wurde kurz zuvor gegen einen der Nauheimer Top Scorer eine 10+2 Spielstrafe verhängt, so dass die Spielerbank noch leerer wurde. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz, schafften es die Jungs um Marcus Jehner einen 8:4 Rückstand noch mit zwei Treffern in der 50. Und 51. Minute auf 8:6 zu verringern. „Und das ist es was eigentlich zählt: der Einsatzwille und das Durchhaltevermögen der gesamten Mannschaft,“ betont Jehner, „nur es hilft uns nichts, weil die Einsatzbereitschaft der einzelnen Spieler nicht gesehen wird sondern am Ende nur die Zahl in der Tabelle ausschlaggebend ist.“
Torschütze bei der Begegnung gegen Erfurt: Alexander König. Treffer am Samstag in Wolfsburg erzielten: Alexander König und Sam Boege. Am Sonntag trafen: Kjiell Gielg (2), Aleksandar Stanimirov (2), Sam Boege und Lev Frenkel.
Am kommenden Wochenende trifft die U20 der Roten Teufel auf die Crocodiles Hamburg und der Trainer ist sich sicher, dass seine Mannschaft mit Punkten aus dieser Begegnung zurück kommen wird.
Hier geht's zum Bericht in der Wetterauer Zeitung...