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News-Ticker

 

Erfolgreicher Saisonauftakt für das Hessenliga-Team der Roten Teufel

Erfolgreicher Saisonauftakt für das Hessenliga-Team der Roten Teufel (Bild vergrößern)

Auftakt gelungen: Mit einem 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)-Heimerfolg gegen die EJ Kassel 89ers ist das Hessenliga-Team der Roten Teufel Bad Nauheim am vergangenen Sonntag erfolgreich in die neue Saison gestartet.

 

„Das war ein echter Arbeitssieg, der Lust auf mehr macht“, resümierte RT-Coach Martin Flemming nach der Partie gegen den Finalgegner der vergangenen beiden Spielzeiten. „Wir haben uns trotz des Fehlens einiger Stammspieler konsequent an den Matchplan gehalten, das Spiel einfach gestaltet und Fehler weitestgehend vermieden“, lobte der 55-jährige Ex-Profi die Disziplin seiner Mannschaft.

 

Mit drei kompletten Blöcken angetreten, legten die Hausherren das Hauptaugenmerk zunächst auf eine stabile Defensive. Die Gäste aus Nordhessen drückten von Beginn an auf Revanche für das verlorene Finale der letzten Saison, doch die Roten Teufel setzten immer wieder nadelstichartige Konter. Einen dieser Schnellangriffe nutzte Max Stark in der 14. Spielminute eiskalt zur 1:0-Führung.

 

Dass gegen ein Top-Team wie Kassel nicht jeder Schnitzer verhindert werden kann, zeigte sich in der 19. Minute: Nach einem individuellen Lapsus in der RT-Hintermannschaft schaltete Luis Flemming am schnellsten. Ausgerechnet der jüngste der drei Flemming-Söhne, der in dieser Spielzeit für Kassel aufläuft, nutzte die Chance und ließ seinem Bruder Nils im Tor der Wetterauer beim 1:1-Ausgleich keine Chance. Zum kompletten Familientreffen auf dem Eis fehlte an diesem Tag lediglich RT-Kapitän Florian Flemming, der aus privaten Gründen passen musste.

 

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein hochspannender, aber jederzeit fair geführter Schlagabtausch. Auf dem Eis standen sich die beiden dominierenden Teams der letzten Jahre gegenüber, die sich gegenseitig neutralisierten und auf Fehler des anderen lauerten. Die riesige Chance zur Kasseler Führung bot sich in der 26. Minute: Nach einem Foulspiel von Jan Lindemann trat Lasse Bödefeld zum Penalty an – blieb im Duell gegen RT-Goalie Nils Flemming jedoch nur zweiter Sieger.

 

Das Schlussdrittel brachte schließlich die Vorentscheidung. Innerhalb von nur 80 Sekunden schnürte Sam Boege einen Doppelpack (44. und 45. Minute) und schraubte das Ergebnis auf 3:1. „Ein Sonderlob geht an unsere heutige zweite Reihe mit Max Stark, Sam Boege und Nikolaj Stupa, die für alle drei Treffer verantwortlich war“, zeigte sich Coach Flemming beeindruckt. „Aber auch der dritte Block hat hervorragend gearbeitet und den Mitspielern den Rücken freigehalten. Bei der ersten Formation fehlte heute lediglich das Quäntchen Schussglück.“ Die nie aufsteckenden Gäste um Spielertrainer Lasse Bödefeld machten es jedoch noch einmal spannend und verkürzten in der 47. Minute durch Yanik Belen auf 2:3. Mit viel Einsatz, Leidenschaft und taktischer Disziplin brachten die Roten Teufel den knapp geholten Vorsprung jedoch über die Zeit und sicherten sich die ersten drei Punkte der Saison. Eine besondere Auszeichnung folgte nach Schlusspfiff: Neuzugang Mika Junker wurde für seine starke Leistung zum „Man of the Match“ gekürt.

 

„Die Partie hat gezeigt, was wir leisten können, wenn das System diszipliniert umgesetzt wird. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommenden Aufgaben“, zog Martin Flemming ein rundum positives Fazit.

 

Weiter geht es für die Roten Teufel am Sonntag, den 25.10.2026: Um 18:30 Uhr steht dann das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt auf dem Programm.

 

Rote Teufel BN: N. Flemming / Steinschneider, Ketter, Hirsch, Schuh, Weiland, Lindemann, Haskins / Junker, Marcel Rost, Boege, Szymanski, Müller, Stark, Sasek, Stupa
 

EJK: Stieglitz, Ondraschek / Krech, Freund, Pilger / Belen, Langnese, Kozlov, Robitaille, Nickel, Ast, Sroba, L. Flemming, Bödefeld, Krech

 

RT Bad Nauheim - EJ Kassel 89ers 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)
 

Tore:
 

1:0 (13:27) Stark (Boege, Stupa)
1:1 (18:59) L. Flemming (Bödefeld, Robitaille)
2:1 (43:06) Boege (Stupa, Stark)
3:1 (44:26) Boege (Stupa, Stark)
3:2 (46:21) Belen
 

Strafminuten: Rote Teufel BN 8 / EJK 8